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Newsletter Oktober 2026

Liebe Leser:innen,

zum Saisonstart blicken wir zurück auf die großen Festivals dieses Sommers: zum Beispiel auf die Salzburger Festspiele, bei denen das letzte von Intendant Markus Hinterhäuser verantwortete Schauspielprogramm über die Bühnen ging: interessant, aber mit vielen großen Namen auch auf Nummer sicher kuratiert, findet Wolfgang Kralicek, der außerdem Hinterhäusers Weggang samt Medienecho einordnet. Außerdem: Reportagen und Kritiken von Theater der Welt in Chemnitz, dem Freie-Szene-Festival Impulse in NRW, den letzten Theaterformen von Anna Mülter in Braunschweig, Langstreckeninszenierungen beim Festival du Théâtre in Avignon und einem Gen-Z-«Hamlet» beim Lausitz-Festival.

Ihre «Theater heute»-Redaktion
 

Schönen Urlaub!


Na, wie war der Urlaub? Rebekka Kricheldorf nimmt mit «Welcome to Schöny – please get the fuck out!» das Phänomen Übertourismus aufs Korn und glänzt nicht nur durch solide Expertise für Freizeitwirtschaft, sondern vor allem als Stimmenimitatorin für die schönsten Phrasen der anderen. Der Stückabdruck im Oktober!

«Etwas ist kaputtgegangen» (free)

Regisseurin und Co-Leiterin Clara Weyde vom Schauspiel Magdeburg betont nach der Sachsen-Anhalt-Wahl: «Die AfD strebt einen Systemwechsel an. Mit Hilfe der Kultur verändert sie, was sagbar ist. Ich fürchte, dass nicht von allen erkannt wird, welche wichtige Rolle die Kultur hier spielt.» Das Interview ist auf unserer Website frei lesbar.

Die Überwindung der Einsamkeit

Das Theater Oberhausen liegt in einer der am höchsten verschuldeten Kommunen Deutschlands, unterhält die neue Sparte «Urban Arts», muss sparen und hat dieses Jahr den Theaterpreis des Bundes erhalten. Wie geht das? Eine Reportage 

«Wir müssen einen Schritt weitergehen!»

Theater kann alles möglich machen – im Grunde ist es der einzig utopische Raum in unserer Gesellschaft.» Zum Neustart am Gorki in der Oktoberausgabe: Ein Gespräch mit der neuen Intendantin des Berliner Gorki Theaters Çağla Ilk und Regisseur Sebastian Baumgarten – sowie ein Besuch in der Installation «Fuge» von Sarkis mit Tadeusz Kantor.

Sprache und Menschfree

Seinen ersten Beitrag für «Theater heute» schrieb er im Juli 1998, ab da gehörte er über ein Vierteljahrhundert zum Kreis derer, auf die sich die Zeitschrift in Qualität und Urteil jederzeit und bis zuletzt verlassen konnte: der Nachruf auf Jürgen Berger ist auf unserer Website frei lesbar.

Spukbilder der Gesellschaft

Eine Schauspielerin als Schauspielchefin verfügt über jede Menge Graswurzelkompetenz: Am Staatstheater in Kassel ist jetzt Sarah Franke mit Rummelplatz und Geisterbahn in die Spielzeit gestartet. Ihre Diagnose: «Der Gesellschaft kommt doch gerade die emotionale Energie abhanden und generell die Empathie!»

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