Das ist der Newsletter von «Theater heute».
Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

Newsletter Jahrbuch 2026

Liebe Leser:innen,

«Neue Welt» lautete der Titel des Jahrbuchs 2026.
Zur neuen Welt gehört nicht nur das Ende der Weltordnung, wie wir sie seit der Nachkriegszeit kennen, mitsamt neuen Kriegen, Krisen und Technologien wie KI. Sondern auch ein Backlash, der sich gewaschen hat. Wir haben 16 Theatermenschen gefragt, was zu tun ist. Der Dramatiker und Autor Lukas Rietzschel schreibt: „Unzufriedenheit ist wichtig, Herrschaftskritik notwendig.“ Sein Text ist auf unserer Website frei lesbar. Weitere Antworten von Paulina Alpen, Daniel Cremer, Ildikó Gáspár, Nairi Hadodo, Julian Hetzel, Caren Jeß, Pinar Karabulut, Iris Laufenberg, Bastian Lomsché, Enrico Lübbe, Lukas Rietzschel, Safira Robens, River Roux, Markus Scheumann, Simon Werdelis und Pat To Yan.

Ihre «Theater heute»-Redaktion
 

Kunst und Kochen (free)


Die Münchner Kammerspiele sind das Theater des Jahres 2026! Und auch sonst räumen sie in unserer Umfrage unter 45 Kritiker:innen kräftig ab: «Wallenstein» in der Regie von Jan-Christoph Gockel ist die Inszenierung des Jahres, die Dramaturgie des Jahres verantworten für «Wallenstein» Viola Hasselberg und Claus Philipp, Annika Neugart ist Nachwuchsschauspielerin des Jahres und Serge Okunev Nachwuchsschauspieler, Performer, Co-Dramaturg und Rechercheur. Die Auswertung mit allen weiteren Sieger:innen ist frei lesbar.

Höhenflug im Angesicht des Abschieds(free)

Trotz dieses Münchner Höhenflugs soll bald schon wieder Schluss sein mit der jetzt so erfolgreichen Intendanz von Barbara Mundel. Wer sagt eigentlich, dass man aufhören soll, wenn es gerade anfängt, schön zu sein? Silvia Stammen würdigt frei lesbar das Theater des Jahres. 

Keine Angst vor Tiefe

Die Schauspielerin des Jahres Paulina Alpen liebt «angeschossene Figuren»: Loser, Nerds, Maniacs und Verzweifelte. Ihre Regisseurin Lucia Bihler hat aufgeschrieben, was sie an der Arbeit mit Paulina Alpen so sehr schätzt: «Paulina (…) schaut hin, wo andere vielleicht lieber wegschauen würden. Und sie schafft es, diese Verletzlichkeit nicht nur für sich zu erleben, sondern dem Publikum zugänglich zu machen.»

Kulturkampf, nächste Stufe

Was droht der Kunstfreiheit bei einer möglichen AfD-Regierungsbeteiligung? Wie können sich Theater dagegen wehren? Und weshalb ist für die Polarisierungsunternehmer der AfD ausgerechnet die Kulturpolitik so interessant? Der Journalist und Theaterkritiker Peter Laudenbach hat bereits 2023 ein Buch darüber geschrieben («Volkstheater – Der rechte Angriff auf die Kunstfreiheit», Wagenbach Verlag) – und anlässlich der kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern noch einmal neu recherchiert.

Was ist nur mit den Leuten los?

Der Schauspieler des Jahres Guido Lambrecht verbindet in Sebastian Hartmanns Inszenierung von Michel Houellebecqs Roman «Serotonin» dessen Protagonisten mit Fragmenten seiner eigenen Biografie, «so dass die beiden ein Stück weit verschwimmen können». Ein performatives Email-Interview, beantwortet mit Audiofiles, transkribiert nachzulesen im Jahrbuch 2026.

Reibung und Transformation

Wie neu anfangen – in Zeiten heftiger Kulturkürzungen, Publikumsrückgang und angeblichem Relevanzverlust? Das große Jahrbuch-Gespräch mit den neuen Leitungen in Heidelberg, Düsseldorf und an der Berliner Volksbühne – Bernadette Sonnenbichler, Andreas Karlaganis und Matthias Lilienthal.

«Das wollt ihr? Kann ich machen!»

Zur Inspiration der Figur des Max Piccolomini hat Regisseur Jan-Christoph Gockel der Schauspielerin Annika Neugart ein YouTube-Video geschickt, in dem der tschetschenische Präsidentensohn Adam Kadyrow zwei goldene Kalaschnikows gleichzeitig leerfeuert. «Okay, das wollt ihr? Kann ich machen!», sagte sich Neugart – und zog ihrem Max dann doch einen Boden hinter der großen Männlichkeitsshow ein: die Nachwuchsschauspielerin des Jahres im Porträt.

Anzeigen
Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.
Dieser Newsletter ist ein Service von www.der-theaterverlag.de
„Der Theaterverlag“ ist Herausgeber von „Theater heute“, „Opernwelt“, „tanz“, „Bühnentechnische Rundschau“, „orpheus - das Magazin“ und „MUSICAL TODAY“. 

Der Theaterverlag - Friedrich Berlin GmbH
Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 24
10785 10785 Berlin
Deutschland

+49-30-2544950
kontakt@der-theaterverlag.de
www.der-theaterverlag.de

CEO: Torsten Kutschke (geschäftsführender Gesellschafter, Verleger, verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV), Thomas Berner
Register: HRB Berlin Charlottenburg 64682 B
Tax ID: DE 189858215

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich zu unserem Newsletter angemeldet haben. Der Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie ihn jederzeit abbestellen, indem Sie den Link betätigen oder uns eine E-Mail an newsletter@der-theaterverlag.de schicken.
Fotos: (1) Julian Baumann; (2) Sandra Singh; (3) Leif Piechowski; (4) Klaus-Dietmar Gabberth; (5) Thomas M. Jauk; (6) Arno Declair; (7) Sima Dehgani